Die Sozialberatung

Unsere Services in der Sozialberatung

Die Sozialberatung ist eine Anlaufstelle, um sich über Möglichkeiten der Studienfinanzierung zu informieren – und zwar sowohl generell als auch bei akuten Schwierigkeiten oder in speziellen Lebenslagen (z.B. Studieren mit Kind, Finanzierungsmöglichkeiten und besondere Risiken für internationale Studierende). Sie klärt auf über Ansprüche z.B. auf BAföG, Sozialleistungen, im Job und vieles mehr.

Die Sozialberatung informiert über Ansprüche auf BAföG und weitere Sozialleistungen, hilft Anträge vorzubereiten, steht für alle Fragen zur Verfügung, die im Laufe des Leistungsbezugs auftreten und berät und unterstützt euch in Widerspruchsverfahren, wenn ihr euch von Behörden ungerecht behandelt fühlt. Obwohl zum WS 2008/2009 vom Hessischen Landtag abgeschafft, könnt ihr euch mit noch verbliebenen Fragen, die "Langzeitstudiengebühren" nach dem StuGuG oder allgemeine Studiengebühren und LTH-Darlehn nach dem HStuBeiG betreffen, an die Sozialberatung wenden. Die Sozialberatung bietet weiterhin Beratung zum Themenkreis Studium und Arbeit. Wenn ihr euch also über eure Rechte im Nebenjob informieren möchtet oder Fragen habt zu Sozialversicherung und Steuern, seid ihr hier richtig.

Hinweis: Die Sprechstunden sind offen, eine Terminvereibarung ist deswegen nicht möglich, Wartezeit ist einzukalkulieren. Die Sprechstunden enden zu der angegebenen Zeit, d.h. auch ein Erscheinen kurz vor Ende der Sprechstunde löst keinen Anspruch auf eine Beratung aus.

Wichtiges

Unsere Beratungszeiten:

Mittwochs 10 - 13 Uhr
Donnerstags 14 - 17 Uhr
Im AStA Raum 02

Hinweis: Die Sprechstunden sind offen, eine Terminvereibarung ist deswegen nicht möglich, Wartezeit ist einzukalkulieren. Die Sprechstunden enden zu der angegebenen Zeit, d.h. auch ein Erscheinen kurz vor Ende der Sprechstunde löst keinen Anspruch auf eine Beratung aus.

Kurzfristige Änderungen der Sprechzeiten findet ihr als News auf der Startseite.

Wann sollte ich mich unbedingt beraten lassen?

Natürlich ist es immer gut, seine Rechtsansprüche z.B. auf Sozialleistungen oder gegenüber Behörden zu kennen. Besonders sinnvoll ist eine Beratung darüber hinaus dann, wenn ihr nur wenig Geld für euren Lebensunterhalt zur Verfügung habt, wenn das Geld nicht reicht, um euch zurückzumelden, wenn Verschuldung droht oder bereits eingetreten ist. Speziell internationale Studierende mit einem Studi-Visum sollten in solchen Situationen Rat einholen, da das Beantragen jedweder staatlicher Sozialleistung für sie bedeuten kann, ausreisepflichtig zu werden! Weiterhin solltet ihr euch immer dann beraten lassen, wenn ihr von einer Behörde (z.B. dem BAföG-Amt) aufgefordert werdet, Sachverhalte zu erklären. Eine Erklärung ist schnell abgegeben, oft ist man sich jedoch der Tragweite nicht bewusst. Das betrifft im BAföG insbesondere die Begründung von Fachrichtungswechseln und Prognosen zur Studiendauer bei Anträgen zur Verlängerung der Förderungshöchstdauer. Wenn ihr als BAföG-EmpfängerInnen während eines laufenden Semesters für länger als drei Monate erkrankt und über eine Beurlaubung nachdenkt, solltet ihr euch ebenfalls frühzeitig beraten lassen, da bei einer Beurlaubung vom Studium der BAföG-Anspruch rückwirkend für das gesamte Semester verloren geht und Rückforderungen des BAföG-Amtes drohen. Auch wenn ihr euch über eure Vermögenssituation im Unklaren seid, solltet ihr euch beraten lassen, bevor ihr BAföG-Leistungen beantragt.

Wie funktioniert die Beratung?

Die Sprechstunden der Sozialberatung sind offen, d.h. es ist keine Terminvereinbarung nötig. In der Beratung werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Anonyme Beratung ist problemlos möglich. Die Beratung folgt den Grundsätzen der Verschwiegenheit und Vertraulichkeit.

Wer berät die Student*innen?

Der AStA beschäftigt drei Sozailberater*innen. Sie beraten zu Zweit und einzeln. Auf Deinen Wunsch hin berät dich eine Frau oder ein Mann alleine. Fortbildungen und ihre unterschiedlichen Erfahrungshintergründe machen sie zu kompetenten AnsprechpartnerInnen. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und parteiisch auf Eurer Seite.

Die Themen der Sozialberatung

  • BAföG: Antragstellung, Fachrichtungswechsel, Leistungsnachweis nach dem vierten Semester, Verlängerung der Förderungshöchstdauer, Datenabgleich, etc.
  • Weitere Sozialleistungen(z.B. Wohngeld, Arbeitslosengeld II): Antragstellung, Vorraussetzungen, Schwierigkeiten für Studierende, etc.
  • Arbeit: Rechte abhängig Beschäftigter, Sozialversicherung, Steuern, Arbeitsvertrag, Regelungen der geringfügigen und Gleitzonenbeschäftigungen, etc.
  • Studentische Krankenversicherung: Verhältnis von privater zu gesetzlicher Krankenversicherung, Verlängerungsmöglichkeiten der gesetzl. studentischen KV, etc.
  • Studieren mit Kind(ern): Finanzierungsmöglichkeiten in der Schwangerschaft und während der Erziehungszeit, Auswirkung auf BAföG und Studiengebühren, etc.
  • Stipendien: StipendiengeberInnen und Bewerbungskriterien
  • Studienkredite: Konditionen der KfW-Bank, Verschuldungsrisiko, Alternativen